Meistergründungsprämie

Planen Sie Ihre erste Existenzgründung, Betriebsübernahme oder Beteiligung und sind Handwerksmeisterin oder Handwerksmeister?

Dann können Sie die Meistergründungsprämie NRW in Höhe von 7.500 € beantragen. Zwingende Voraussetzung ist, dass Sie den Antrag vor Beginn der Selbständigkeit über die Kfm. Unternehmensberatung der Handwerkskammer stellen. Wir informieren Sie über die Förderkonditionen und helfen Ihnen gerne bei der Antragstellung. Bitte machen Sie einen persönlichen Beratungstermin mit unseren Unternehmensberatern aus.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen unterstützt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Existenzgründungen im Handwerk mit der Meistergründungsprämie NRW. Die Förderung erfolgt seit dem 01.01.2016 auf der Basis der Richtlinien über die Gewährung von arbeitsplatzschaffenden Existenzgründungshilfen für Handwerksmeister/-innen. Die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. (LGH) ist Bewilligungsbehörde, die die Zuwendung in eigenem Namen und in der Handlungsform des öffentlichen Rechts für das Land bewilligt und auszahlt.

Förderbedingungen

  • Gefördert werden Existenzgründungen, Betriebsübernahmen und Beteiligungen mit mindestens 50% durch Handwerksmeister/-innen in NRW.
  • Der Zuschuss wird nur für die erstmalige Gründung einer nachhaltig selbständigen Vollexistenz einmalig gewährt (kein Nebenerwerb).
    Die Förderhöhe beträgt als Zuschuss 7.500 € und ist zu versteuern.
  • Im Rahmen der Existenzgründung muss mindestens eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitkraft oder eine entsprechende Anzahl von Teilzeitkräften für wenigstens 24 Monate zukünftig beschäftigt werden. Innerhalb eines Jahres muss mindestens eine der Stellen nach Auszahlung der Zuwendung geschaffen und besetzt werden. Nur ein Ausbildungsvertrag wird mit 12 Monaten anerkannt. Geringfügig Beschäftigte werden nicht berücksichtigt.
  • Im Rahmen einer Betriebsübernahme müssen die vorhandenen Arbeitsplätze für mindestens 12 Monate erhalten und besetzt bleiben. Bei Übernahmen mit weniger als 2 Beschäftigten sind die vorstehenden Bestimmungen für Neugründungen sinngemäß anzuwenden.
  • Die zur Erfüllung des Zuwendungszwecks erforderlichen Ausgaben für Investitionen und Betriebsmittel, ohne Personalausgaben und Unternehmerlohn, müssen mindestens 15.000 € betragen. Barausgaben sind nicht zuwendungsfähig. Die Investitionen dürfen erst nach Antragstellung und Bewilligung eines vorzeitigen Maßnahmenbeginns durch die LGH getätigt werden. Der Abschluss jeder Art von Verträgen vor Antragstellung und der Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns (Kreditverträge ausgenommen) durch die LGH ist förderschädlich!
  • Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss gesichert sein und nachgewiesen werden.
  • Mit dem Gründungsvorhaben darf grundsätzlich nicht vor der Erteilung des Zuwendungsbescheides begonnen worden sein. Soll zwischen Antragstellung und Bewilligung mit dem Vorhaben begonnen werden, kann die LGH auf Antrag und Vorliegen eines prüffähigen Antrags die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn erteilen.
  • Der Antrag muss vor der Existenzgründung / Betriebsübernahme / Beteiligung bei dem/der zuständigen betriebswirtschaftlichen Berater/in der Handwerkskammer gestellt werden.
    Dem Antrag sind das schriftliche Gründungskonzept ( Mindestanforderungen ), eine Kopie des Meisterbriefes oder Meisterzeugnisses sowie ein unterschriebener Lebenslauf beizufügen.
  • Der/die betriebswirtschaftliche Berater/in der Handwerkskammer führt eine Existenzgründungsberatung durch, prüft die Antragsunterlagen und das Gründungskonzept und leitet den Antrag zusammen mit einem Votum an die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) weiter.
  • Ein Anspruch auf die Gewährung der Meistergründungsprämie besteht nicht. Die Bewilligungsbehörde entscheidet im Rahmen der verfügbaren Mittel über die Gewährung der Zuwendung.

Förderrichtlinie

Informationen zur Förderrichtline erhalten Sie auf den Seiten recht.nrw.de des Ministeriums für Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen.


Starthelfende Förderung

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Seite aktualisiert am 27. Mai 2016online seit 09. Mai 2016

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