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Handwerkskammer verleiht erstmals den Ausbildungspreis "Top-Ausbildungsbetrieb"
Erstmals verleiht die Handwerkskammer zu Köln den Ausbildungspreis „Top-Ausbildungsbetrieb": Preisträger sind die Bäckerei Kraus, der Friseurbetrieb Leißner und die Tischlerei Elbracht. Autohaus Fleischhauer erhält den Ehrenpreis der Kammer. Arbeitsminister Laumann und Kammerpräsident Knieps ehren die Preisträger im Sport- und Olympia-Museum in Köln.
Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (2.v.r.) sowie die Kammerspitze Franz-Josef Knieps (l.) und Dr. Ortwin Weltrich (r.) ehrten vorbildliche Ausbildungsbetriebe. Preisträger sind Matthias Elbracht (2.v.l.), Mathias Petter (3.v.l.) vom Autohaus Fleischhauer, Nicole Leißner (M.) und Stephan Kraus.
Mehr als 150 Bewerbungen zum "Top-Ausbildungsbetrieb 2008" sind bei der Handwerkskammer eingegangen, die "alle beeindruckende Ausbildungsleistungen vorzeigen", teilt Franz-Josef Knieps, Präsident der Handwerkskammer, mit. Daher sei es dem Kuratorium nicht leicht gefallen, die Auswahl der nominierten Betriebe und der Preisträger zu treffen. Der erstmals verliehene Ausbildungspreis der Kammer wird in drei Kategorien vergeben, jeder der drei Preisträger erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro. Die Preisgelder wurden von der Signal-Iduna-Versicherungsruppoe, der Kölner Bank, der Volksbank Bonn/Rhein-Sieg, der Sparkasse Köln/Bonn und der Kreissparkasse Köln zur Verfügung gestellt.Der Preisträger in der Kategorie "Überdurchschnittliches Engagement in der Ausbildungsleistung verbunden mit Kreativität und Aktivität" ist die Bäckerei Kraus GmbH aus Köln-Fühlingen, die ihre Lehrlinge in ihr Marketingkonzept einbindet und eine eigene "Ausbildungsoffensive 2008" gestartet hat.
Friseurmeisterin Nicole Leißner (M.) erhält von Kammerpräsident Franz-Josef Knieps den Preis "Top-Ausbildungsbetrieb"
Zur Würdigung der über einen langen Zeitraum erbrachten Ausbildungsleistungen zeichnet die Handwerkskammer das Autohaus Fleischhauer mit dem Ehrenpreis der Kammer aus. In der Nachkriegszeit hat das Unternehmen eine Lehrwerkstatt in Köln-Ehrenfeld mit Ausbildungsplätzen für rund 250 Lehrlinge errichtet, derzeit stellt Fleischhauer 79 technische und 43 kaufmännische Lehrstellen zur Verfügung.
Bei der Preisverleihung im Deutschen Sport- und Olympia-Museum in Köln wirkt der nordrhein-westfälische Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann mit. Das "unterstreicht den Stellenwert der dualen Berufsausbildung", freut sich Kammerpräsident Knieps und weist darauf hin, dass der Minister selbst ein Beispiel für erfolgreiche Berufsausbildung ist. Denn Laumann hat den Beruf des Landmaschinenschlossers gelernt und ihn bis zum Einzug in den Bundestag ausgeübt.
Der 2008 erstmals ausgerichtete Wettbewerb um den "Top-Ausbildungsbetrieb" wird künftig jährlich stattfinden. Unter anderem zu diesem Zweck hat die Handwerkskammer zu Köln im vergangenen Jahr die Stiftung "Pro duale Ausbildung" gegründet. Bei der von 250 Gästen besuchten Preisverleihung waren alle nominierten Betriebe anwesend. Neben den Preisträgern sind dies:
- Bäckerei Hardt, Köln-Porz
- Malerwerkstätten Schorn, Kerpen
- ONI-Wärmetrafo GmbH, Lindlar
- Café Scholl, Köln
- Tischlerei Hampel, Bonn-Beuel
- Zimmerei Heidelbach, Köln-Zollstock
- Goldschmiedebetrieb Grüll, Köln-Buchheim
- Sanitär- und Heizungsbaufirma Heinisch, Gummersbach
- Tischlerei Behn & Krämer, Bonn
- Goebel & Wirges Elektro-Service, Köln-Bilderstöckchen
- Friseurbetrieb Wetzlar, Troisdorf
- Dr. Starck Gesellschaft für Wärme- und Kältetechnik, Siegburg

