Projekt: "Verbesserung der Ausbildungssituation von Betrieben in NRW"

(Matching-Projekt)


(Projektlaufzeit: 01.10.2004 - 31.12.2007)

 


Ausbildungsstellenvermittlung - die Serviceleistung Ihrer Kammer


Hintergrund

 

Viele Betriebe des Landes Nordrhein-Westfalen können ihre offenen Ausbildungsstellen nicht aus eigener Kraft mit geeigneten Jugendlichen besetzen. Ein Grund hierfür liegt darin, dass sich Jugendliche bei ihrer Berufswahl auf nur wenige bekannte Berufe konzentrieren.

 

Die Folgen sind:

  • der Verlust von Ausbildungsbetrieben, da diese sich nicht Jahr für Jahr vergeblich um Bewerber/innen bemühen möchten,
  • eine sinkende Ausbildungsqualität durch den Verlust an Ausbildungserfahrung,
  • eine Verschlechterung der Unternehmenssituation, da aufgrund von fehlenden Fachkräften Wachstumschancen nicht realisiert werden können.


Ziele: Besetzung offener Ausbildungsplätze:


Für offene Ausbildungsstellen, die Betriebe in NRW aus eigener Kraft heraus nicht besetzen können, sollen qualifizierte Bewerber/innen gefunden werden - aus der Kernzielgruppe der unvermittelten Jugendlichen im Ausbildungskonsens NRW und Schülerinnen und Schülern der Abgangsschulklassen.

 

 

Information:

Gleichzeitig wird die Botschaft an Jugendliche transportiert, dass gerade in Branchen, die nicht überlaufen sind und offene Stellen haben, hervorragende Beschäftigungs- und Karrierechancen bestehen.

 

 

Akquise:

Zusätzliche Ausbildungsstellen und Praktikumsplätze sollen bei weiteren Betrieben erschlossen werden.

 

 

Vermittlung von EQJ:

Akquise und Vermittlung von Einstiegsqualifizierungsplätzen für Jugendliche (EQJ) gehören ebenfalls zu den Zielen des Projektes.

 

 

Maßnahmen:

 

Vermittlung:

Die Handwerkskammer zu Köln hat speziell ausgebildetes Personal eingesetzt, um die Aufgaben des Matchings zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt zu übernehmen.

 

Im Vordergrund stehen die Bedürfnisse der Betriebe, die keine Auszubildenden finden. Zu den Projektmaßnahmen gehört demnach das Erstellen von Anforderungsprofilen an künftige Auszubildende in Abstimmung mit den Betrieben. In Anlehnung an diese Profile suchen die Ausbildungsstellenvermittler der Handwerkskammer in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und im Kontakt mit Schulen und anderen Organisationen qualifizierte Jugendliche.

 

Im Sinne der Akquise steht der persönliche Kontakt zu den Betrieben und den Jugendlichen im Mittelpunkt. Den Betrieben wird somit die Chance auf Qualifizierung ihres eigenen Fachkräftenachwuchses eröffnet.

 

 

Erschließen von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen:

Durch den persönlichen Kontakt sollen insbesondere zusätzliche Ausbildungsplätze, aber auch Praktikumsplätze erschlossen werden.

 

 

Beratung:

Die Fachkräfte beraten Jugendliche über Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten, informieren in Schulen über Berufe und Branchen, treffen eine Vorauswahl von Bewerber/innen und vermitteln diese in die Betriebe.

 

Im Hinblick auf den Ausbildungsbeginn 2006 werden die eher "unbekannten" und mit Vorurteilen behafteten Berufe und Branchen kurzfristig positiv ins Bewusstsein gerückt.

Wenn Sie als Betrieb oder Jugendlicher Interesse an einer Ausbildungsstellenvermittlung haben, wenden Sie sich an:

 

 

Weitere Informationen zum Projekt:

 

Tagesschaubericht vom 30.01.06  15:00 Uhr Thema Ausbildungspakt

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