Ausbildungsbörse für Jugendliche mit Migrationshintergrund und ihre Eltern
Die Berufsausbildung im dualen System ebnet jungen Menschen den Weg in Beschäftigung und schützt nachhaltig vor Arbeitslosigkeit. Insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund, die aus ihrer Heimat andere Formen der Ausbildung und andere Einstiege in die Berufswelt kennen, sind die Vorteile einer Ausbildung in Betrieb und Schule häufig nicht ausreichend bekannt. Dies betrifft auch das Handwerk, in dem es gut 150 Ausbildungsberufe und viele Zukunftsperspektiven - bis hin zum selbstständigen Unternehmer - gibt.
Hier zu informieren, ist ein gemeinsames Anliegen der Agentur für Arbeit Köln und der Handwerkskammer zu Köln. Sie führen in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Köln am 7. Mai 2010, zwischen 14 und 19 Uhr, in der Tages- und Abendschule, Genovevastraße 72 in Köln-Mülheim, eine Ausbildungsbörse durch, die sich gezielt an Jugendliche mit Migrationshintergrund und ihre Eltern richtet.
An den Ständen präsentieren sich verschiedene Handwerke in kleinen Projekten und laden die Jugendlichen ein, die Berufe selbst zu erkunden. Außerdem sind Beratungsteams - unter anderem der Arbeitsagentur und der Handwerkskammer - vor Ort. In einem RoundTable-Gespräch mit Vertretern aus Politik, Generalkonsulaten und Handwerksorganisationen, das 16:30 Uhr beginnt und in einem Grußwort von Herrn Oberbürgermeister Roters mündet, wird die politische Seite des Themas "Ausbildung Jugendlicher mit Migrationshintergrund" eingefangen.
Damit für die Eltern keine Sprachbarrieren im Wege stehen, wird es zu der Veranstaltung Unterstützung durch Übersetzer geben. Diese sind auch bei Präsentationen aktiv, in denen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Bildungssystem und die handwerkliche Ausbildung in Deutschland vorgestellt werden.



