EQ: Start mit Neuerungen

Zum 1. Oktober können Jugendliche, die bei der Agentur für Arbeit Ausbildungsplatz suchend gemeldet sind, eine Einstiegsqualifizierung aufnehmen. Ziel dieses sechs bis zwölf Monate dauernden Praktikums ist es, die Vermittlungsaussichten der Bewerberinnen und Bewerber zu verbessern. Die Praktikumsinhalte orientieren sich am Ausbildungsrahmenplan des ersten Lehrjahres, gleichzeitig sollen die Praktikantinnen und Praktikanten die Berufsschule besuchen. Einstiegsqualifizierungen werden - nach Überprüfung der Förderungsfähigkeit - von den Arbeitsagenturen gefördert. Bei Übergang in Ausbildung kann die EQ mit maximal sechs Monaten auf die Ausbildungsdauer angerechnet werden.

 

Das Instrument Einstiegsqualifizierung gibt es seit 2004. Es hat sich aus Sicht der Jugendlichen und der Betriebe als praxisbezogen bewährt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, das Berufsleben, einen bestimmten Beruf und einen potenziellen Ausbildungsbetrieb kennen zu lernen. Betriebe können Bewerberinnen und Bewerber über einen längeren Zeitraum in der betrieblichen Praxis beobachten und sich - unabhängig von Schulzeugnissen - ein Bild von ihnen machen. Im Bezirk der Handwerkskammer zu Köln mündet knapp jede zweite Einstiegsqualifizierung in Ausbildung.

 

Inzwischen kann bereits die Einstiegsqualifizierung mit ausbildungsbegleitenden Hilfen oder anderen unterstützenden Förderangeboten kombiniert werden (EQ Plus). Dadurch werden mit der Einstiegsqualifizierung weitere Zielgruppen angesprochen und an eine Berufsausbildung im dualen System herangeführt.


Weitere Informationen

Einstiegsqualifizierung


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Herr Torsten Schmitt

0221 2022-408

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