Ausbildungsberatung legt Tätigkeitsbericht 2011 vor
Fast 800 Betriebsbesuche zur Unterstützung der Ausbildungspraxis
Mitwirkung an mehr als 40 Berufsorientierungsveranstaltungen
Ausbildungsberatung ist eine hoheitliche Aufgabe der Handwerkskammer und dient der Qualitätssicherung in Ausbildung und Ausbildungsvorbereitung. Zu diesem Zweck werden Betriebsinhaber und Bildungsbeauftragte zu rechtlichen, pädagogischen, fachlichen und organisatorischen Fragen sowie Auszubildende und Erziehungsberechtigte in rechtlichen Fragen beraten. Dies geht bis hin zur Vermittlung in Konfliktsituationen.
Das Ausbildungsberatungsteam hat 2011 fast 800 Betriebsbesuche durchgeführt. Dabei nahm die Erstausbildungsberatung mit ca. 250 Fällen einen großen Raum ein. Jeder Betrieb, der erstmalig ausbildet, wird vom zuständigen Ausbildungsberater/der zuständigen Ausbildungsberaterin aufgesucht und anhand der umfassenden "Infomappe Ausbildung" über die Ausbildung und dortige Tipps und Tricks informier.
Der in einigen Gewerken und Regionen bereits spürbare demografische Wandel, der zu einem flächendeckenden Fachkräftemangel führen kann, steigert das betriebliche Interesse an Ausbildung. Die Betriebe haben jedoch zunehmend Schwierigkeiten, geeignete Bewerber/-innen zu finden. Um über die Vielfalt der handwerklichen Ausbildungen zu informieren, haben die Ausbildungsberater/-innen an über 40 Berufsorientierungsveranstaltungen (Messen, Börsen, schulklassenbezogenen Informationsveranstaltungen) mitgewirkt. Die dortigen Aktivitäten beinhalten einen Informationsstand und/oder Präsentationen zu den Ausbildungs- und Zukunftsperspektiven im Handwerk.
Bei der Handwerkskammer zu Köln fällt auch die Einstiegsqualifizierung (EQ) ins Zuständigkeitsfeld der Ausbildungsberatung. Die Zahl der EQ-Verträge ist 2011 gegenüber dem Vorjahr um 100 auf unter 450 gesunken. Das liegt u. a. daran, dass die Betriebe den Bewerbern/-innen direkt einen Ausbildungsvertrag anbieten.
Die Ausbildungsberatung bemüht sich um intensive Vernetzung und um enge Kooperationen mit allen an der Ausbildung Beteiligten wie z. B. Innungen/Kreishandwerkerschaften, Berufskollegs und Arbeitsagenturen. Ziel ist es, die Qualität der dualen Ausbildung nach Möglichkeit weiter zu verbessern, um den jungen Menschen eine solide Basis für ihr späteres Leben zu geben und gleichzeitig die Fachkräftesicherung in den Mitgliedsbetrieben nachhaltig zu unterstützen.
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0221 2022-344/-251



