Das Hauptgebäude der Handwerkskammer zu Köln am Kölner Heumarkt
Handwerkskammer zu Köln
Das Hauptgebäude der Handwerkskammer zu Köln am Kölner Heumarkt

Drei zentrale Forderungen für die Neuordnung der Kölner Wirtschaftsförderung

Die Handwerkskammer zu Köln begrüßt das Engagement der Stadt Köln zur Neuordnung der Wirtschaftsförderung. Gleichzeitig fordert sie, dass die Wirtschaftsförderungs-GmbH zur Chefsache erklärt, eine Mittelstandsabteilung für KMU eingerichtet und ein Beirat mit Wirtschaftsvertretern gebildet wird, der sich vor allem aus KMU-Vertretern zusammensetzt.

Handwerkskammer zu Köln: Drei zentrale Forderungen für die Neuordnung der Kölner Wirtschaftsförderung

Die Handwerkskammer zu Köln begrüßt das Engagement der Stadt Köln zur Neuordnung der Wirtschaftsförderung. Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln: "Die Leistungen einer Wirtschaftsförderung müssen den Ansprüchen mittelständischer Unternehmen gerecht werden. Die Aufgaben sind vielfältig und in der Regel interdisziplinärer Natur. Bei der Ausgliederung der Wirtschaftsförderung in eine GmbH ist zu gewährleisten, dass ein zielorientiertes Arbeiten im Interesse der Wirtschaft und deren Unternehmen möglich ist und die Arbeit der Wirtschaftsförderung nicht durch gegenläufige Einzelinteressen in Ämtern blockiert wird. Das erfordert neben einem gesamtheitlichen Denkansatz, die Möglichkeit weitreichender Einflussnahme auch auf Verwaltungsprozesse und -entscheidungen. Die Bedeutung der Wirtschaftsförderung sowohl im globalen Wettbewerb mit anderen Wirtschaftsmetropolen als auch bei der Betreuung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vor Ort macht Wirtschaftsförderung somit zur Chefsache."

Vor dem zuvor beschriebenen Hintergrund fordert die Handwerkskammer zu Köln:

  1. Die Wirtschaftsförderungs-GmbH muss bei der Oberbürgermeisterin angesiedelt werden. Nur so kann die Wirtschaftsförderung effizient und mit Durchgriffskompetenzen gegenüber den Ämtern der Stadtverwaltung arbeiten.
  2. In der Vergangenheit war die Wirtschaftsförderung zu stark auf Großunternehmen ausgerichtet. Daher benötigen wir eine Mittelstandsabteilung für KMU mit einem entscheidungsbefugten Abteilungsleiter.
  3. Zur Einbindung der Unternehmenskompetenz sollte ein Beirat mit Wirtschaftsvertretern gebildet werden, der sich vor allem aus KMU-Vertretern zusammensetzt. Hierbei unterstützen wir die Stadt auch gerne.

Bei diesen drei für eine Neuordnung der Wirtschaftsförderung zentralen Punkten hat die Handwerkskammer die Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt Köln um Unterstützung gebeten.

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