Hauptgeschäftsführer Dr. Ortwin Weltrich (r.), Regierungspräsidentin Gisela Walsken (M.) und Schulleiterin Dagmar Siegmann (l.)
Hauptgeschäftsführer Dr. Ortwin Weltrich (r.), Regierungspräsidentin Gisela Walsken (M.) und Schulleiterin Dagmar Siegmann (l.)

KURS: Handwerkskammer zu Köln und Dreikönigsgymnasium vereinbaren enge Zusammenarbeit

Regierungspräsidentin Walsken: Im Regierungsbezirk Köln gibt es über 600 Lernpartnerschaften zwischen Schule und Unternehmen

Köln, 14. November 2013. Im Regierungsbezirk Köln engagieren sich die Bezirksregierung, die Handwerkskammer zu Köln und die drei IHKs der Region gemeinsam für die Verbesserung der Berufsorientierung an den Schulen. Das von ihnen gegründete Netzwerk KURS (Kooperation von Unternehmen der Region und Schulen) unterstützt den Aufbau von Lernpartnerschaften zwischen Schule und Betrieb. Inzwischen gibt es über 600 Lernpartnerschaften im Regierungsbezirk Köln, das Projekt KURS sei zu einer "Erfolgsstory" geworden, betonte Regierungspräsidentin Gisela Walsken anlässlich des Abschlusses der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kölner Dreikönigsgymnasium und der Handwerkskammer zu Köln.

Lernpartnerschaften sind ein bewährtes Instrument, damit Schüler besser auf den Übergang von der Schule in den Beruf oder ins Studium vorbereitet werden. Welchen Stellenwert die Aufgabe der Berufswahlorientierung einnimmt, lässt sich auch daran erkennen, dass die KURS-Koordinatoren Lehrkräfte sind, die "für diese Tätigkeit vom Unterricht freigestellt werden". Das sei der "nicht unerhebliche Beitrag der Bezirksregierung zum Gelingen des Projekts", so Walsken.

Vom KURS-Konzept, Wirtschafts- und Berufsthemen praxisnäher als früher im Unterricht den Schülern zu vermitteln, sei die Handwerkskammer so überzeugt, dass sie sich nicht nur an der Finanzierung des KURS-Projektes beteilige, "sondern heute bereits die dritte eigene KURS-Partnerschaft schließt", teilte Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln, mit. Die Kooperation mit dem Dreikönigsgymnasium in Fragen der Berufsorientierung ist für die Handwerkskammer auch deswegen von Bedeutung, weil mehr Abiturienten für eine Ausbildung im dualen System gewonnen werden sollen. So hat die Handwerkskammer anlässlich des doppelten Abiturjahrgangs in Nordrhein-Westfalen ihre Aktivitäten verstärkt, Schülern an Gymnasien die Ausbildungs- und Zukunftsperspektiven des Handwerks zu verdeutlichen. Nach Weltrichs Überzeugung "wird sich der doppelte Abiturjahrgang auch noch im nächsten Jahr auswirken". Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer begrüßte es, dass in Nordrhein-Westfalen in Schulen aller Schulformen ab der Jahrgangsstufe 8 systematische Berufsorientierung stattfinden soll.

Rührten die Trommel für die KURS-Kooperation: Samba-Gruppe des Dreikönigsgymnasiums
Rührten die Trommel für die KURS-Kooperation: Samba-Gruppe des Dreikönigsgymnasiums
Intensiver als andere Gymnasien ist hier das Kölner Dreikönigsgymnasium engagiert. Für die Lernpartnerschaft mit der Handwerkskammer zu Köln ist eine Zusammenarbeit in insgesamt sieben Feldern vereinbart, gab Schulleiterin Dagmar Siegmann bekannt. Beispielsweise werden sich Ausbildungsberater der Kammer an der Studien- und Berufsorientierungswoche des Dreikönigsgymnasiums beteiligen und dabei unter anderem den innovativen Bildungsgang "triales Studium" (Verknüpfung einer Berufsausbildung mit der Weiterbildung zum Meister und dem FH-Bachelor-Studiengang "Handwerksmanagement") vorstellen. Bei der Vermittlung von Schülern des Dreikönigsgymnasiums in Praktikumsbetriebe wird die Handwerkskammer Unterstützung leisten. Im Fach Physik ist beim Thema Solartechnik eine Exkursion zur Photovoltaikanlage des Bildungszentrums Butzweilerhof der Handwerkskammer geplant, die Solartechnikexperten der Handwerkskammer stehen dort für Gespräche und praktische Vorführungen bereit.

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Rainer Gutmann

Rainer Gutmann

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