Achtung Betrug! Warnung vor gefälschten Mails zu Kurzarbeitergeld

Leider gibt es auch während der Coronakrise wieder Betrüger, die die aktuelle Situation ausnutzen und sich Maschen ausdenken, wie sie an Geld oder Daten anderer kommen. In der vergangenen Woche wurden Betrugsmaschen in NRW von gefälschten Webseiten für die Antragstellung für Soforthilfen für coronabetroffene Selbständige bekannt und es gibt mittlerweile zahlreiche Fälle von Fake-Shops, die z.B. Atemschutzmasken oder sonstige Schutz- und Hygieneartikel  anbieten, die die Käufer jedoch nie erhalten.

Seit einigen Tagen warnt nun die Bundesagentur für Arbeit vor Betrügern, die bundesweit täuschend echt aussehende E-Mails im Namen der Bundesagentur mit dem Betreff „Kurzarbeitergeld“ an Unternehmer versenden und diese darin neben einem Hinweis auf die Möglichkeit, die Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken,  aufgefordern, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten. De facto geht es den Betrügern darum, an sensible persönliche Daten abzugreifen, um diese dann zu diversen Zwecken, wie beispielsweise die Eröffnung von Bankkonten oder für Angaben im Impressum von Fake-Shops zu missbrauchen.

Wichtig: Auf keinen Fall sollten Arbeitgeber auf eine solche Mail antworten, sondern diese umgehend löschen und auch nicht den Links in dieser E-Mail folgen. Die Bundesagentur für Arbeit ist nicht Absender dieser Mail und sie fordert grundsätzlich auch keinen Arbeitgeber -und schon gar nicht per Mail- auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.  

Sabine Schönewald Tom Zygmann

Rechtsanwältin Sabine Schönewald

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