Vizepräsident Fred Balsam erläutert den Teilnehmern die Vorteile eines Auslandsaufenthalts
Handwerkskammer zu Köln
Vizepräsident Fred Balsam erläutert den Teilnehmern die Vorteile eines Auslandsaufenthalts

Arbeiten und Lernen in Ungarn: 12 Kölner Azubis berichten von ihren Erfahrungen

Erfahrungen sammeln - darum geht es in erster Linie beim Austauschprogramm der Handwerkskammer zu Köln, das die Teilnehmer vom 22. September bis 10. Oktober 2014 nach Ungarn führte. Zwölf Auszubildende und deren Firmen in den Handwerken Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie zum Kraftfahrzeugmechatroniker und erstmalig auch Karosseriebauer hatten sich für den Erfahrungsaustausch mit Ungarn angemeldet.

Drei Wochen lang haben die Auszubildenden in Budapest am Berufsschulunterricht teilgenommen und in ungarischen Firmen mitgearbeitet. Neben der Erfahrung, sich in einem fremden Land zurecht zu finden, haben sie neue Arbeitstechniken und andere Arbeitsabläufe kennengelernt. Eine sprachliche und kulturelle Vorbereitung half den Jugendlichen bei der Kontaktaufnahme. Ansonsten konnten sie sich in Ungarn auch gut auf Deutsch und Englisch verständigen.

Beim Nachbereitungstreffen in der Handwerkskammer, Anfang November, waren nicht nur alle Auszubildenden anwesend, sondern auch ihre Chefs und Werkstattleiter. Im Beisein von Vizepräsident Fred Balsam, der den Teilnehmern in Ungarn 2 Wochen zuvor die Europässe als Nachweis ihrer europäischen Arbeitserfahrung überreicht hatte, berichteten die Azubis von ihren Erlebnissen und Erfahrungen im beruflichen und persönlichen Bereich.

Alle Teilnehmer betonten besonders die Freundlichkeit der Ungarn auf allen Ebenen. Die Arbeitsweisen in den Firmen sind von Beruf zu Beruf sehr unterschiedlich. Auch die Ausstattung der Berufsschulen sind vom Beruf abhängig. Einer Meinung waren sich alle Azubis, dass eine solche Erfahrung eine persönliche Bereicherung ist, die auf ihre berufliche Zukunft Einfluss hat.

Einige größere Kölner Firmen ermöglichen ihren verdienten Auszubildenden jedes Jahr, an Auslandsarbeitserfahrungen teilzunehmen. Die Werkstattleiter stellen danach immer wieder positive Auswirkungen bei den Jugendlichen fest. Allerdings sollte es auch den guten Lehrlingen kleinerer Firmen ermöglicht werden, sich an dieser europäischen Arbeitserfahrung zu beteiligen.

Die Plätze für den Lehrlingsaustausch 2015 sind begrenzt. Firmen und Auszubildende sollten sich also rechtzeitig anmelden.

portrait-7-crepin Tom Zygmann
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