Baustelle Heumarer Dreieck: Handwerkskammer reagiert auf Pressemitteilung der SPD

Handwerkskammer fordert weiterhin Abbau der Baustelle am Heumarer Dreieck

Handwerkskammer reagiert auf Pressemitteilung der SPD

SPD-Politiker Jochen Ott forderte als Reaktion auf eine Pressemeldung der Handwerkskammer zu Köln Verständnis für die Schallschutzmaßnahmen am Heumarer Dreieck und übte gleichzeitig Kritik am mutmaßlichen Ausstieg der Kammer aus dem Koordinierungsgremium der Bezirksregierung. Die Handwerkskammer zu Köln bezieht daraufhin Position und stellt klar, dass sie nicht die Absicht habe, aus der Baustellenkoordination auszusteigen. „Wir waren die Ersten, die ein solches Gremium gefordert haben, das Herr Groschek zunächst abgelehnt hat. Wir waren dann froh, dass unsere seinerzeitige Initiative doch noch Erfolg gehabt hat. Trotz aller Schwierigkeiten müssen alle Beteiligten hier weiter zusammenarbeiten“, betont Dr. Ortwin Weltrich, der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln.

Aber ebenso deutlich und nachhaltig kritisiert der Spitzenvertreter der Handwerkskammer Straßen NRW. Hier müsse sich die Landesregierung endlich durchsetzen. „Wir fordern die Baustelle am Heumarer Dreieck unverzüglich aufzuheben. Dabei haben wir größtes Verständnis für die Anlieger. Aber es geht hier um eine Interessenabwägung. Unsere Betriebe erleiden schon einen Schaden von 150 Millionen Euro im Jahr. Soll der Schaden noch größer werden? Und die Umweltbelastung für die Anwohner durch die Staus ist auch enorm. Daher ist es auch im Interesse der Anlieger die Arbeiten zunächst um ein Jahr zurückzustellen“, unterstreicht Weltrich. Er hoffe im Interesse der 33.000 Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer mit 190.000 Beschäftigten und 14.000 Lehrlingen auf Unterstützung durch die SPD.

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