Baustellenmanagement: Bis zu sieben Baustellen gleichzeitig im Autobahnnetz rund um Köln

Bis zu sieben Baustellen gleichzeitig im Autobahnnetz rund um Köln

Handwerkskammer fordert: Frühzeitige Information, enge Koordinierung und nur das wirklich Notwendige, damit aus Baustellen nicht unnötig Staustellen werden

Die heutige Landespressekonferenz, bei der Verkehrsminister Groschek, die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken, der Kölner OB Jürgen Roters und Mario Korte von Straßen.NRW zu Baumaßnahmen im Autobahnnetz im Großraum Köln/Leverkusen berichteten, nimmt die Handwerkskammer zu Köln zum Anlass, nochmals ihre Forderungen zu formulieren. „Es reicht nicht, wenn wir unseren Betrieben sagen, die Baumaßnahmen im Straßenverkehrsnetz müssen sein, und sie müssen auch in der geplanten zeitlichen Abfolge stattfinden, wir müssen erklären, was, wann und warum erforderlich ist. Wir brauchen für unsere 33.000 Mitgliedsunternehmen frühzeitig umfassende und verlässliche Informationen und es bedarf einer eng abgestimmten Koordinierung aller Baustellen“, betont der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln, Dr. Ortwin Weltrich. Nur so ließe sich ein Verkehrskollaps vermeiden und auch nur so könne man auf ein gewisses Verständnis bei den Betrieben hoffen, dass sich nicht jede durch Baumaßnahmen bedingte Verkehrsbehinderung vermeiden lässt.

Ergänzend mahnt Weltrich: Es darf auch nur noch das im Straßennetz rund um Köln gebaut werden, was zwingend notwendig ist. Der heute vorgestellte Katalog an Baumaßnahmen lässt bereits befürchten, dass uns in den nächsten fünf Jahren Dauerstaus drohen. Einige der Maßnahmen müssen auch hinterfragt werden. Positiv ist sicherlich, dass nunmehr die Baustellenkoordinierung, wie mehrfach von der Handwerkskammer gefordert, unter Einbindung von Straßen.NRW erfolgt.

Dennoch ist nach Einschätzung der Handwerkskammer zu befürchten, dass die zeitweise bis zu sieben gleichzeitig betriebenen Baustellen im Autobahnnetz rund um Köln in den nächsten Jahren zu massiven Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses führen. 10.000 Euro pro Betrieb kosten die Staus das Handwerk bereits jetzt jährlich.

Einigkeit besteht zwischen Handwerkskammer, dem Ministerium und der für die Planung und Umsetzung der Baumaßnahmen zuständigen Landesorganisation Straßen.NRW darüber, dass die Zusammenarbeit im Sinne einer effizienten Baustellenkoordinierung und eines effizienten Baustellenmanagements weiter intensiviert werden muss.

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