Factoring in der Hochkonjunktur besonders interessant

Gerade jetzt sind die Auftragsbücher voll - und gerade deshalb oft die Liquidität knapp. Daher gewinnt ein in anderen Bereichen längst etabliertes Finanzierungsinstrument auch im Handwerk an Bedeutung, das Factoring.

Dahinter steckt nichts anderes als der (meist "stille" d.h. für den Kunden nicht sichtbare) Verkauf von Forderungen an einen Finanzdienstleister, um dadurch sofort flüssiges Geld - abzüglich eines Abschlags zwischen 2 und 4 % einschließlich Zinsen - zu bekommen. Besonders interessant: Forderungen gegenüber Privatkunden werden ebenfalls angekauft und auch VOB-Forderungen sind unter bestimmten Bedingungen factoringfähig.
Für Handwerksbetriebe gibt es spezialisierte Anbieter, die auch bei kleineren Umsätzen ab etwa € 100.000,-- jährlich und geringen Rechnungsbeträgen tätig werden, außer bei Unternehmen im Hoch- oder Tiefbau. Oft genutzt wird das Instrument in den Ausbauhandwerken, im Karrosseriebau (mit langen Zahlungszielen der Autoversicherer) oder auch bei Bestattern. Was bei allen Pluspunkten allerdings nicht geht: schon entstandene schwer einbringliche Forderungen nachträglich verkaufen.

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Dirk Hecking Tom Zygmann

Dipl.-Kfm. Dirk Hecking

Abteilungsleiter
Kaufm. Unternehmensberatung

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