Geflüchtete ausbilden

Geflüchtete ausbilden - Beratungsangebot für Betriebe

Vor dem Hintergrund des Fachkräfteengpasses kann die Ausbildung oder Beschäftigung von Geflüchteten eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten bedeuten, denn dies ermöglicht Personallücken zu schließen und die Leistungsfähigkeit des Betriebes zu steigern. Leider stehen viele Betriebe oftmals ungeahnten bürokratischen Hürden gegenüber, wenn sie sich dazu entscheiden, Geflüchtete auszubilden. Es gilt vieles zu beachten und ein gewisser zeitlicher Vorlauf bis die Ausbildung starten kann muss i.d.R. eingeplant werden. Dabei ist es nicht immer einfach, im verflochtenen Asylrecht den Überblick zu behalten. Unklarheiten zum Aufenthalt, zur Gesetzeslage bei Ausbildung oder Beschäftigung sowie zu Unterstützungsmöglichkeiten während der Ausbildung erschweren die erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt.
Ein weiteres Problem stellen die häufig unzureichenden Deutschkenntnisse der Geflüchteten dar - grundsätzlich sollte sich jede/r Arbeitgeber/in persönlich ein Bild von den Sprachkenntnissen machen können, trotzdem ist es nicht absehbar, wie sie sich, gerade im Hinblick auf die Ausbildung und Lernort Berufsschule, weiter entwickeln werden und ob die gewünschten Lernziele erfolgreich abgeschlossen werden. Hierzu gibt es unterschiedliche Förder- und Unterstützungsmaßnahmen die dieser Problematik vorbeugen können.
An der Ausbildung und Beschäftigung von Geflüchteten interessierten Betrieben wird daher empfohlen, sich bei den zuständigen Ansprechpartnern der Handwerkskammer zu Köln Beratung einzuholen.

portrait-19-sen Tom Zygmann

B.A. Michele Sen

Schwerpunkt: Beratung in allen Fragen der betrieblichen Integration von Geflüchteten - Gebiet: Bonn + Rhein-Sieg-Kreis + Leverkusen + Rheinisch-Bergischer Kreis + Oberbergischer Kreis - Willkommenslotsen

Peter-Welter-Platz 5
50676 Köln
Tel. +49 221 - 2022 485
sen--at--hwk-koeln.de