Immer mehr Berufskollegs bieten Doppelqualifizierung an

Neue Chancen für Handwerksbetriebe, geeignete Bewerber/-innen zu finden

Viele Handwerksbetriebe haben inzwischen große Probleme, für ihre freien Ausbildungsstellen geeignete Bewerber/-innen zu finden. Oft streben Schüler/-innen der Abgangsklassen in der Sekundarstufe I den weiteren Schulbesuch an, um später ggf. zu studieren.

Doppelqualifizierende Bildungsgänge vereinen die Berufsausbildung mit dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung. Sie sind deshalb gerade für leistungsstarke Schüler/-innen mit mittlerem Bildungsabschluss interessant. Denn auf diese Art und Weise können sie eine Berufsausbildung absolvieren ohne auf die Hochschulberechtigung zu verzichten. Nach der Ausbildung können sie dann entscheiden, ob es tatsächlich ein Studium sein soll oder ob nicht vielleicht doch die Arbeit als Geselle/-in oder eine Fortbildung z. B. zum/zur Meister/-in die richtige Wahl ist.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Rahmenbedingungen für eine flächendeckende Ausweitung doppelqualifizierender Bildungsgänge in Berufskollegs geschaffen. „Damit haben Betriebe weitere Möglichkeiten, die Berufsausbildung um attraktive Zusatzangebote anzureichern und sie so einer recht anspruchsvollen Zielgruppe schmackhaft zu machen“, sagt Dr. Markus Th. Eickhoff, stellvertretender Geschäftsführer Bildungspolitik der Handwerkskammer zu Köln.

Eickhoff Tom Zygmann

Dr. Markus Eickhoff

stv. Geschäftsführer

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