Neustarthilfe

Antragstellung seit dem 16.02.2021 möglich!

Besondere Unterstützung für Soloselbstständige – Antragstellung seit dem 16.02.2021 möglich



Servicehotline: +49 30 530199322



Als Soloselbstständige gelten Antragstellende, die weniger als eine/n Mitarbeiter/in beschäftigen (im Vollzeit-Äquivalent).

Die Neustarthilfe im Rahmen der Überbrückungshilfe III bringt erhebliche Verbesserungen für Soloselbstständige . Betroffene erhalten eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 7.500 Euro für den Zeitraum Januar bis Ende Juni 2021 als steuerbaren Zuschuss .

Damit können Soloselbstständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III sonst keine ungedeckten Fixkosten geltend machen können, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche hinnehmen mussten, einmalig 50 Prozent des Referenzumsatzes des entsprechenden Zeitraums 2019 erhalten. Die Neustarthilfe ist aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u.ä. anzurechnen.

Es handelt sich um einen Zuschuss, der - wenn die Antragsvoraussetzungen vorliegen - nicht bzw. ggf. anteilig zurückzuzahlen ist.

Antragsberechtigt sind Soloselbstständige, die ansonsten im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine ungedeckten Fixkosten geltend machen bzw. geltend machen können und die ihr Einkommen im Referenzzeitraum (im Normalfall das Jahr 2019) zu mindestens 51 Prozent aus selbstständiger Tätigkeit erzielt haben.

Die volle Betriebskostenpauschale wird gewährt, wenn der Umsatz der oder des Soloselbstständigen während der Laufzeit Januar bis Juni 2021 im Vergleich zu einem sechsmonatigen Referenzumsatz 2019 um mehr als 60 Prozent zurückgegangen ist. Bei geringeren Rückgängen erfolgen entsprechend geringere Zahlungen.

Die Betriebskostenpauschale beträgt einmalig 50 Prozent des Referenzumsatzes, maximal aber 7.500 Euro.

Um den Referenzumsatz zu bestimmen, wird der durchschnittliche monatliche Umsatz des Jahres 2019 zugrunde gelegt (Referenzmonatsumsatz). Der Referenzumsatz ist das Sechsfache dieses Referenzmonatsumsatzes.

Die Betriebskostenpauschale wird als Vorschuss ausgezahlt, auch wenn die konkreten Umsatzeinbußen während der Laufzeit Januar 2021 bis Juni 2021 noch nicht feststehen.

Antragstellende, die ihre selbständige Tätigkeit zwischen dem 1. Januar 2019 und 30. April 2020 begonnen haben, können als Referenzmonatsumsatz entweder den durchschnittlichen monatlichen Umsatz über alle vollen Monate der Geschäftstätigkeit im Jahr 2019 heranziehen, den durchschnittlichen Monatsumsatz der beiden Vorkrisenmonate Januar und Februar 2020 oder den durchschnittlichen Monatsumsatz des 3. Quartals 2020 (1. Juli bis 30. September 2020).

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Bundesministerium der Finanzen