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Überbrückungshilfe II und III

Überbrückungshilfe III kann ab 10.02.2021 beantragt werden! Antragsmöglichkeit Überbrückungshilfe II endetet am 31. März 2021; Änderungsanträge sind bis 31. Mai 2021 möglich.

Service-Hotline für prüfende Dritte: +49 30 530199322

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Es handelt sich um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Überbrückungshilfe II deckt die Monate September bis Dezember 2020 ab, das Antragsverfahren läuft noch bis zum 31. März 2021 (wurde verlängert). Die Überbrückungshilfe III gilt bis Ende Juni 2021, Anträge können bis zum 31. August gestellt werden.

Aus dem Handwerk können u.a. Unternehmen in folgenden Bereichen betroffen sein:

  • Messeveranstaltungen z.B. Messebauer, Messecatering
  • Sonstige Veranstaltungen z.B. Metallbauer, Elektrotechniker
  • Konditoreien/Bäckereien mit hohem Café- oder Catering-Anteil
  • Fotografen
  • Maschinenbau/Feinwerkmechaniker/Automobilzulieferer
  • Hotelgewerbe z.B. Textilreinigung, Tischler/Innenausbau
  • Friseure und Kosmetiker


Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe III deckt die Monate November 2020 bis Juni 2021 ab. Antragsberechtigt sind:

  • Unternehmen, die im Dezember von den zusätzlichen Schließungen ab 16.12. direkt oder indirekt betroffen sind z.B. Friseure,
  • Unternehmen, die in 2021 weiter von den am 28.10.2020 bzw. den jetzt neu vereinbarten Schließungen betroffen sind z.B. Friseure und Kosmetiker und
  • Unternehmen, die zwar nicht geschlossen sind, aber auch in 2021 erhebliche Umsatzeinbußen haben.

Generell antragsberechtigt sind Unternehmen und Soloselbstständige. Als Soloselbstständige gelten Antragstellende, die weniger als eine/n Mitarbeiter/in beschäftigen (im Vollzeit-Äquivalent). Die verbesserte Überbrückungshilfe III sieht eine anteilige Erstattung der betrieblichen Fixkosten vor. Der Erstattungsbetrag beträgt i.d.R. max. 200.000 €.

  • Bei Umsatzrückgängen zwischen 30 und 50 % werden 40% der Fixkosten erstattet
  • Bei Umsatzrückgängen zwischen 50 und 70 % werden 60% der Fixkosten erstattet
  • Bei Umsatzrückgängen über 70% werden 100% der Fixkosten erstattet

Beträgt der Umsatzrückgang weniger als 30%, erfolgt keine Erstattung.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, die in mindestens einem Monat von November 2020 bis Juni 2021 einen Umsatzrückgang vom mindestens 30%  im Vergleich zum Referenzmonat 2019 zu verzeichnen hatten. Die prozentuale Erstattung der Fixkosten für den Förderzeitraum ist abhängig vom konkreten Umsatzrückgang im betreffenden Monat 2021 (Förderhöchstbetrag 200.000€ mtl.)

Die geltend gemachten Umsatzrückgänge und betrieblichen Fixkosten sind durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt zu prüfen und zu bestätigen. Nur dieser kann auch den Antrag über die Online-Plattform stellen. Die Antragsmöglichkeit besteht ab 10. Februar bis Ende August 2021.

Neuerungen ab 01.04.2021:

Bei den weiteren Neuerungen in der Überbrückungshilfe III wurden zumindest zwei weitere Forderungen des Handwerks erfüllt:

• Demnach werden Existenzgründer grundsätzlich berücksichtigt, sofern sie bis 31.10.2020 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben (bisher nur mit Gründung vor dem 30.04.2020).

• Bislang müssen sich Betriebe / Soloselbständige bereits bei Antragstellung festlegen, ob sie die Neustarthilfe oder die Überbrückungshilfe III in Anspruch nehmen. Wir hatten uns hier für eine Günstigerprüfung zum Zeitpunkt der Schluss-abrechnung ausgesprochen; eine entsprechende Wahlmöglichkeit wird nun eingeführt.

• Im Rahmen der Überbrückungshilfe III wird ein Eigenkapitalzuschuss eingeführt, den Unternehmen zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III erhalten, sofern sie im Zeitraum November 2020 bis Juni 2021 in drei Monaten oder mehr einen Umsatzeinbruch von jeweils mindestens 50 % zu verkraften haben. In diesem Fall können sie bis zu 40 % der in der Überbrückungshilfe III unter den Positionen 1-11 aufgeführten förderfähigen Fixkosten zusätzlich als Eigenkapitalzuschuss erhalten. Die genaue Höhe des jeweiligen Eigenkapitalzuschusses entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle:

Monate mit Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent

1. und 2. Monat

3. Monat

4. Monat   

5. und jeder weitere Monat

Höhe des Zuschlags   

Kein Zuschlag

25 Prozent

35 Prozent

40 Prozent


weitere Informationen

2021-01-20-aktuelle-corona-hilfen
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