Walter Reinarz, Volker Otto, Lucas Winkelhagen, Marie-Sophie Gundlach, Ursula Esser, Hans Peter Wollseifer, Garrelt Duin
Arne Schröder, Handwerkskammer zu Köln
Walter Reinarz, Volker Otto, Lucas Winkelhagen, Marie-Sophie Gundlach, Ursula Esser, Hans Peter Wollseifer, Garrelt Duin

RSVG-Busse: "Steig ein ins Handwerk."

Sechs Busse der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft (RSVG) transportieren ab sofort Ausbildungsperspektiven des regionalen Handwerks: Das neu gestaltete Heck der Busse, die sogenannten BackBoards, sorgen im "abgefahrenen", jugendaffinen Design für Denkanstöße im Hinblick auf den Einstieg in die persönliche berufliche Laufbahn. Damit zeigt sich auch das offensive Ausbildungsrecruiting der Handwerkskammer zu Köln als sehr beweglich.

Wer von A nach B kommen möchte, braucht oft nur ein Ticket für den ÖPNV. Will man allerdings beruflich vorwärtskommen, dann sollte man nicht nur in den passenden Bus, sondern auch in die richtige Laufbahn einsteigen: Im Idealfall endet die Fahrt mit einem Ausbildungsplatz im Handwerk.

"Um möglichst viele junge Menschen abzuholen, die sich gerade mit der Frage beschäftigen, was sie beruflich mit ihrem Leben anfangen möchten, haben wir uns entschlossen das Heck von sechs Bussen zu gestalten. Sie werden vom Depot in Troisdorf und Hennef täglich auf verschiedenen Linien im Rhein-Sieg-Kreis bis zum Hbf Bonn unterwegs sein. Mit einem frischen, mobilen Design erreichen wir dabei genau unsere Zielgruppe: Viele Jugendliche nutzen den ÖPNV, um in Bonn und Umgebung unterwegs zu sein. Wenn sie dabei in `unsere` Busse einsteigen, gelangen sie nicht nur an ihr persönliches Ziel, sondern werden auch mit dem Handwerk verbunden", erklärt Garrelt Duin, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln.

Anschluss finden - auch darum geht es beim Design der neu gestalteten BackBoards: Auf Augenhöhe findet sich beispielsweise ein QR-Code, über den man sich per Smartphone direkt mit der Karrierewerkstatt der Handwerkskammer zu Köln connecten kann. Auch per WhatsApp kann man sich über die Mobilfunknummer 0151 40152386 mit den Beraterinnen und Beratern der Karrierewerkstatt in Verbindung setzen. Die Karrierewerkstatt ist erst im Frühjahr bei der Kammer an den Start gegangen.

"Die Zeit der Berufsorientierung, des Kennenlernens zwischen den Jugendlichen und unseren Handwerksbetrieben über Praktika, Ausbildungsmessen, Speed-Dating-Börsen und die damit verbundene Entscheidung über die weiteren Bildungs- und Berufswege, fällt bereits zum zweiten Mal in die Corona-Pandemie. Für diese wichtige Zeit der Anbahnung von Ausbildungsverträgen ist das ein massiver Bremsklotz - der sich deutlich auf den Ausbildungsmarkt auswirkt. Umso wichtiger ist es, in diesem Ausbildungsjahr in Sachen Nachwuchs-Recruiting in die Offensive zu gehen. Damit unterstützen wir nach Kräften sowohl die Jugendlichen, als auch unsere Mitgliedsunternehmen im Kammerbezirk", berichtet Kammerpräsident Hans Peter Wollseifer.

Mit der handfesten Gestaltung von zwei unterschiedlichen Motiven für die Fahrzeuge zeigt die Handwerkskammer nicht nur die Vielfalt der 130 Ausbildungsberufe ihres Wirtschaftsbereichs, sondern ermöglicht Interessierten auch die schnelle und unkomplizierte Kontaktaufnahme mit dem Team der Karrierewerkstatt. Neben QR-Code und WhatsApp sind deren Mitarbeiter/-innen telefonisch unter 0221 2022-144 oder per E-Mail unter karrierewerkstatt@hwk-koeln.de erreichbar.

Die Karrierewerkstatt ist mit ihren individuellen und vielschichtigen Beratungs- und Vermittlungsangeboten ein wichtiger handwerklicher Baustein, um die Attraktivität der dualen Berufsausbildung in der Region zu steigern: „Wir arbeiten mit voller Kraft daran, dass aus der Corona-Krise keine Ausbildungs- und als Folge davon eine Fachkräftekrise wird. So sollen unsere Karrierewerkstatt und auch die teilgestalteten Busse die Weichen dafür stellen, dass Ausbildung und Handwerk in der Gesellschaft mehr Wertschätzung erfahren“, präzisiert Garrelt Duin.

Wer an Haltestellen im Rhein-Sieg-Kreis oder einer roten Ampel wartet, blickt ab sofort immer wieder in die Augen von echten Handwerkerinnen und Handwerkern: Für die Kampagne haben Auszubildende sowie Ausbildungsbotschafterinnen und ‑botschafter aus Handwerksberufen von A wie Augenoptiker bis Z wie Zimmerer vor der Kamera gestanden. Zusammen positionieren sie sich für das moderne, innovative, nachhaltige und zukunftssichere Handwerk. Es lohnt sich also, von Eitorf, Hennef, Much, Sankt Augustin, Siegburg, Waldbröl bis nach Bonn nach den neuen Handwerksbussen Ausschau zu halten - und ins Handwerk einzusteigen.

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