Die beiden Mitarbeiterinnen der Handwerkskammer zu Köln, Nora Thiele und Sandra Roppes, tragen Alltagsmasken
HANDWERKSKAMMER ZU KOELN
Die beiden Mitarbeiterinnen der Handwerkskammer zu Köln, Nora Thiele und Sandra Roppes, tragen Alltagsmasken

Standorte öffnen wieder für externe Besucher - vorherige Terminabsprache notwendig!

Nach dem Corona-Shutdown öffnen ab Montag, 4. Mai 2020, alle Standorte der Handwerkskammer zu Köln wieder ihre Türen für externe Besucher (Stand 30.04.2020). Voraussetzung ist allerdings, dass zuvor telefonisch oder per Mail mit den entsprechenden Fachabteilungen ein Termin vereinbart wurde. Gleich-zeitig werden in den Bildungszentren der Lehrgangsbetrieb sowie die ÜLU-Kurse, gemäß der nun geltenden Schutzvorschriften, schrittweise wieder hochgefahren. Auch Prüfungen sind geplant und werden derzeit terminiert.

Die Handwerkskammer zu Köln bittet alle Besucher um vorherige Terminvereinbarung – beispielsweise bei einem Besuch in unserer Ausbildungsberatung, der Unternehmensberatung, der Handwerksrolle oder im Startercenter. Die zentrale Rufnummer dafür lautet 0221-2022-0. 

Zur Vermeidung einer Infektion mit dem Covid-19-Erreger soll auf diese Weise gewährleistet werden, dass sich möglichst wenige Personen auf engem Raum aufhalten. Gleichzeitig sind die allgemein bekannten Hygiene- und Abstandsregeln (Mindestabstand eineinhalb Meter) einzuhalten. 

Garrelt Duin, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln: "Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch die unserer Besucher, haben oberste Priorität. Deshalb setzen wir auf zwei einfache aber effektive Schutzmaßnahmen: Einerseits stellen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Mund-Nase-Masken – sogenannte `Alltagsmasken` – zur Verfügung, wenn diese nicht eh schon aufgrund der verordneten NRW-Maskenpflicht beim Einkaufen, vorhanden sind. In Bereichen, in denen viel Kundenkontakt herrscht, beispielsweise am Empfang oder im stark frequentierten Startercenter im Hauptgebäude am Kölner Heumarkt, haben wir zudem Plexiglasschutzscheiben aufgestellt. Diese Maßnahmen sorgen dafür, dass persönliche Besuche in unseren Standorten nun wieder möglich sind. Hiervon versprechen wir uns eine spürbare Verbesserung der Arbeitsabläufe."

"Unter Hochdruck arbeiten wir derzeit an einem Hygienekonzept für unsere Bildungszentren", sagt Geschäftsführerin Simone Marhenke, die für Fort- und Weiterbildung sowie Lehrlingsunterweisung zuständig ist: "Ab dem 4. Mai werden wir den Lehrgangsbetrieb sowie die Kurse für die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung schrittweise wieder hochfahren. Dabei haben die ÜLU-Kurse Vorrang, die sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer kurz vor der Gesellenprüfung richten."

Die Gesellenprüfungen, für die die Handwerkskammer zu Köln zuständig ist, sind im Hinblick auf die Rahmenbedingungen konzipiert, die durch die Coronavirus-Pandemie notwendig wurden. Alle Gesellenprüfungen sind terminiert und können ordnungsgemäß bis zu den Ferien durchgeführt werden. 

Simone Marhenke: "Für uns ist von großer Bedeutung, dass sämtliche Schulungsinhalte – bei sehr hohen Hygienestandards – praxisnah vermittelt werden können, damit alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre berufliche Laufbahn und etwaige bevorstehende Prüfungen vorbereitet sind."

Die Abläufe der nun anstehenden Prüfungen wurden im Hinblick auf die gegenwärtige Situation detailliert festgelegt: Alle Prüfungsausschüsse und Prüflinge bekommen genaue Informationen, wie sie unter Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen, sich vor, während und nach der Prüfung verhalten müssen, damit wir sichere und erfolgreiche Prüfungen durchführen können.