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Überbrückungshilfe II und III

Überbrückungshilfe wird verlängert und erweitert - Überbrückungshilfe III kommt

Hotline 0211 7956-4996

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Es handelt sich um unbürokratische und schnelle Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Überbrückungshilfe II deckt die Monate September bis Dezember 2020 ab, das Antragsverfahren läuft noch bis zum 31. Januar 2021. Geplant ist, die Überbrückungshilfe III bis Ende Juni 2021 zu verlängern und zu erweitern. Folgende Verbesserungen sind vorgesehen:

- Ansetzbarkeit von Ausgaben für Instandhaltung, Modernisierungsmaßnahmen oder auch Kosten für Abschreibungen.

- bei der Höhe sind anstelle von bislang max. 50.000 Euro pro Monat künftig bis zu max. 200.000 Euro pro Monat Betriebskostenerstattung möglich.

Aus dem Handwerk können u.a. Unternehmen in folgenden Bereichen betroffen sein:

  • Messeveranstaltungen z.B. Messebauer, Messecatering
  • Sonstige Veranstaltungen z.B. Metallbauer, Elektrotechniker
  • Konditoreien/Bäckereien mit hohem Café- oder Catering-Anteil
  • Fotografen
  • Maschinenbau/Feinwerkmechaniker/Automobilzulieferer
  • Hotelgewerbe z.B. Textilreinigung, Tischler/Innenausbau

Voraussetzung für die Antragstellung der Phase 2:

  • Umsatzeinbruch von mind. 50% in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
  • Umsatzeinbruch von mind. 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten.


Erstattet werden:

  • 90% der fixen Betriebskosten bei einem Umsatzrückgang von mind. 70% gegenüber dem Vorjahr
  • 60% der fixen Betriebskosten bei einem Umsatzrückgang zwischen 50% und 70% gegenüber dem Vorjahr
  • 40% der fixen Betriebskosten bei einem Umsatzrückgang von mehr als 30% gegenüber dem Vorjahr

Die Personalkostenpauschale i.H.v. 10% der förderfähigen Kosten wird auf 20% erhöht.

Seitens des Landes Nordrhein-Westfalen wird das Bundesprogramm durch die NRW Überbrückungshilfe Plus ergänzt. Diese stellt zusätzliche Hilfen für Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern in Nordrhein-Westfalen bereit. 

Die geltend gemachten Umsatzrückgänge und betrieblichen Fixkosten sind durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt zu prüfen und zu bestätigen.

Ergänzende Informationen finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe Plus des Landes NRW finden Sie hier. Einen Vorabcheck mit Berechnungshilfe hat IHK NRW zur Verfügung gestellt (ohne Gewähr).

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