Berufliche Integration Geflüchteter

Handwerk kommt seiner Verantwortung nach

Zum 31.12.2017 waren mehr als 400 Menschen aus den acht nichteuropäischen Asylzugangsländern Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien Auszubildende im Köln-Bonner Handwerk. „Gemäß dem Slogan aus der Imagekampagne >Bei uns zählt nicht, wo man herkommt. Sondern wo man hinwill.< stellen sich die Köln-Bonner Handwerksbetriebe ihrer Verantwortung“, so Dr. Markus Th. Eickhoff, stellvertretender Geschäftsführer Bildungspolitik der Handwerkskammer zu Köln. „Gerne unterstützen wir unsere Mitgliedsbetriebe auf diesem Weg. Im vergangenen Jahr haben wir 137 Geflüchtete vermittelt - davon 49 direkt in Berufsausbildung und 80 in vorbereitende Praktika.“, zieht Eickhoff Bilanz.



Bei der beruflichen Integration kommt es insbesondere auf die Deutschkenntnisse an. Mit Blick auf den Berufsschulunterricht und die anstehenden Prüfungen gilt das auch für die Schriftsprache. Nach den Erfahrungen der Passgenauen Ausbildungsvermittlung sollte zu Beginn der Berufsausbildung das Sprachniveau in Deutsch zumindest bei B1 liegen. Während der Ausbildung sollten bei Bedarf unterstützende Deutschangebote genutzt werden. Wichtig ist es, bei Problemen frühzeitig zu handeln, um den Ausbildungserfolg nicht zu gefährden. Frau Pützkuhl steht den Handwerksbetrieben mit Rat und Tat zur Seite.

 

B.A. Michele Pützkuhl
Schwerpunkt: Beratung von KMU in allen Fragen der betrieblichen Integration von Flüchtlingen

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Roberto Lepore B.A.

Abteilungsleiter/-in

Heumarkt 12
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