Wollseifer: Besuch in Gummersbach

"Gemeinsam bekommen wir das gelöst!"

Besonderer Besuch in Gummersbach: Der Präsident der Handwerkskammer zu Köln, Hans Peter Wollseifer, zugleich Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), hat sich erneut unmittelbar vor Ort über die Auswirkungen der Corona-Krise aufs Handwerk informiert. Gemeinsam mit Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises besuchte er die Firma „Auto Buhr“, Mitglied der Handwerkskammer zu Köln und der Kraftfahrzeuginnung Bergisches Land.

Ein Termin, der nicht alltäglich ist, sagt Betriebsinhaber Uwe Buhr: „Man kümmert sich! Das ist ein wichtiges Signal. Das freut mich ungemein!“ Hans Peter Wollseifer unterstrich bei seinem Besuch, dass er für seine Arbeit in der Region und in Berlin Informationen aus erster Hand brauche: „Nur wenn ich weiß, wo unseren Betrieben der Schuh drückt kann ich an maßgeschneiderten Lösungen arbeiten.“
Aus diesem Grund war auch Landrat Hagt die Stippvisite wichtig. „Im Handwerk arbeiten viele Menschen, vor allem in unserer Region“, betonte er .

Stellvertretend für das Handwerk in der Region hat der Kraftfahrzeugmeister auch über seine derzeitige wirtschaftliche Situation gesprochen: „Ohne die NRW-Soforthilfe wäre es finanziell bereits jetzt äußerst knapp“, erklärte Uwe Buhr offen und erklärte dabei, wie unkompliziert das Verfahren gewesen sei: „Innerhalb von wenigen Tagen war das Geld auf meinem Konto. Alle stehen gerade zusammen, sogar in der Politik, das ist für mich das Wichtigste“, so Buhr weiter.

Signale wie dieses heute zu setzen, das liegt Landrat Jochen Hagt am Herzen. Deshalb wies er darauf hin, dass der Kreis in der jetzigen Krisensituation Baumaßnahmen vergeben wird, um das Handwerk und den Mittelstand aktiv zu unterstützen. Eine Aussage, die Hans Peter Wollseifer begeisterte - vor allem das anvisierte Zahlungsziel von vierzehn Tagen. „So stelle ich mir kommunale Entschlossenheit vor! Das ist ein wichtiges Signal für Handwerkerinnen und Handwerker“, freute sich der Präsident der Handwerkskammer zu Köln.  

Signale und Kundenaufträge nimmt selbstverständlich auch Uwe Buhr gerne entgegen: „Die Termine für die nächste Woche sind noch recht übersichtlich“, stellt der KFZ-Meister fest und ergänzt: „Lassen Sie uns an etwa zehn Autos Reifen gewechselt haben. Normalerweise haben wir in der Saison bis zu 250 Aufträge. Da geht also noch viel mehr.“

Sorgen müssen sich die Kundinnen und Kunden auf keinen Fall machen, wenn sie ihr Auto in die Werkstatt bringen, denn Uwe Buhr und sein Team berücksichtigen die offiziell verordneten Schutzmaßnahmen. Aus Eigenschutz und aus Schutz für die Kunden wird an den Fahrzeugen zum Beispiel ausschließlich mit Hand-schuhen gearbeitet: „So kommen wir nicht in direkten Kontakt und die Kunden müssen keine Bedenken haben, ihr Lenkrad wieder anzu-fassen.“

Abschließend bedankte sich Handwerker Uwe Buhr für den Besuch von Landrat Jochen Hagt und dem Präsidenten der Handwerkskam-mer zu Köln, Hans Peter Wollseifer, unter Einhaltung der Sicherheits-maßnahmen und erklärte: „Es wird sich wieder normalisieren. Nur wann? Aber gemeinsam bekommen wir das gelöst!“

Quelle: Pressemitteilung Kreishandwerkerschaft Bergisches Land



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