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Handwerkskammer weist Kritik der Bezirksregierung an dem Konzept der Stadt für den Expressbus zurück

Die Handwerkskammer hatte unmittelbar nach Offenlegung des Entwurfs der zweiten Fortschreibung des Luftreinhalteplans Köln deutlich gemacht, dass sie den Verzicht auf Fahrverbote begrüßt. Die Kritik der Bezirksregierung an dem seitens der Stadt Köln vorgesehenen Expressbus weist die Handwerkskammer allerdings zurück.

Luftreinhalteplan Köln

Handwerkskammer weist Kritik der Bezirksregierung an dem Konzept der Stadt für den Expressbus zurück

Die Handwerkskammer hatte schon unmittelbar nach der Offenlegung des Entwurfs der zweiten Fortschreibung des Luftreinhalteplans Köln deutlich gemacht, dass sie den Verzicht auf Fahrverbote begrüßt. Die Kritik der Bezirksregierung an dem seitens der Stadt Köln vorgesehenen Expressbus weist die Handwerkskammer allerdings zurück. Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln: „Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass die Bezirksregierung das Konzept der Oberbürgermeisterin Henriette Reker ablehnt, nur dort eine Expressbusspur auf der Aachener Straße einzurichten, wo diese dreispurig ist, so dass für den Individualverkehr überall zumindest zwei Fahrspuren erhalten bleiben. Die seitens der Bezirksregierung  im Luftreinhalteplan vorgesehene durchgängig geführte Expressspur vom Aachener Weiher bis nach Weiden soll den Individualverkehr hingegen auf eine Fahrspur reduzieren, was zu verstärktem Stop-and-go-Verkehr und zwangsläufig zu höheren Emissionen und NO2-Immissionen führen wird. Im unmittelbar darauffolgenden Abschnitt des Luftreinhalteplans weist die Bezirksregierung mit Blick auf die Erneuerung der Signalanlage auf der Luxemburger Straße darauf hin, dass durch Vermeidung von Staus und Anfahrvorgängen eine immisionsseitige Minderungswirkung erzielt wird.“ 

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